Elden Ring
FromSoftwares Open-World-Epos im Review – grenzenlose Erkundung, brutale Bosse und eine Welt, die man nie vergisst.
Ein Meisterwerk der offenen Welt
Elden Ring nimmt die Souls-Formel und sprengt sie auf eine riesige Welt – mit beispielloser Freiheit und Dichte.
Auf einen Blick
| Entwickler | FromSoftware |
|---|---|
| Genre | Action-RPG / Open World |
| Plattformen | PC, PS5, PS4, Xbox Series, Xbox One |
| Spielzeit | 60–130 Stunden |
| Multiplayer | Koop & PvP (optional) |
| Gespielt auf | PC |
Die vier Säulen
Eine Welt, die zum Entdecken zwingt
Die „Zwischenlande" sind kein Schlauch und keine Checkliste voller Marker. Elden Ring vertraut darauf, dass du selbst losziehst: Ein fernes Leuchten am Horizont, eine verdächtige Höhle, ein Reiter in der Ferne – jede Entdeckung fühlt sich verdient an. Genau diese Zurückhaltung macht die Welt so lebendig.
Kampfsystem: hart, aber fair
Wer Souls-Spiele kennt, weiß was kommt: präzises Timing, Ausdauer-Management und Gegner, die keine Fehler verzeihen. Neu sind das Reittier Torrent für rasante Reiterkämpfe und die Geistasche-Beschwörungen, die selbst harte Bosse zugänglicher machen – ohne den Anspruch zu zerstören.
Bosse als Höhepunkte
Margit, Malenia, der Radahn-Showdown – die Bosskämpfe sind inszenatorische und spielerische Glanzpunkte. Sie sind fordernd, aber lesbar: Jeder Tod fühlt sich nach „mein Fehler" an, nicht nach „unfair".
✓ Pro
- Gewaltige, dicht gestaltete Open World
- Erstklassiges, faires Kampfsystem
- Unvergessliche Boss-Designs
- Enorme Build-Vielfalt
- Optionaler Koop für schwere Stellen
✕ Contra
- PC-Version mit gelegentlichen Stuttern
- Story bleibt bewusst kryptisch
- Einige recycelte Mini-Bosse
- Steile Einstiegshürde für Neulinge